Frank – Walter = Steinmeier

20. Februar, 2009

Die SPD demontiert den Namen ihres Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier. Er heißt jetzt nur noch Frank Steinmeier. Manche vermissen den Walter. Was ist das außerdem für eine Botschaft an die Wähler die Walter heißen? Euer Name ist nicht gut genug? Ich schlage daher einen Kompromiss vor: Frank W. Steinmeier.

Vielleicht handelt es sich auch um den seltsamen Fall des Dr. Meier und Mr. Stein: Nachts verwandelt sich der angesehene Politiker Frank Meier in den unberechenbaren Walter Stein!

Ich fände es aber durchaus nett wenn sie sich Politiker, wie Boxer, Kampfnamen für den Wahlkampf geben würden. Mir würde gefallen Frank-Walter „Tiger“ Steinmeier; oder wie Vitali Klitschko: Frank-Walter „Dr. Eisenfaust“ Steinmeier.

Zudem sollte man einführen, dass sich der Kanzler, wie der Papst, nach der Wahl einen neuen Namen wählt. Steinmeier könnte dann zum Beispiel Kanzler Willy II. werden.

Advertisements

NFL Werbung

19. Februar, 2009

Windows for Warships™

16. Februar, 2009

Microsoft Windows ist ein Betriebssystem für Personal Computer. Es zeichnet sich durch vielerlei Vorteile aus.

– Aufgrund eines riesigen Angebots an Software kann man mit Windows fast alles machen was man sich vorstellen kann.

– Kein anderes Betriebssystem unterstützt mehr Hardware und die meisten Geräte unterstützen Windows.

– Windows ist weit verbreitet und die meisten Benutzer sind mit Windows vertraut.

– Mit dem einem Windows PC kann man die unterschiedlichsten Sachen machen und ihn leicht aufrüsten, wenn neue Aufgaben hinzu kommen.

Ich denke, diese Vorteile sind gute Gründe, aus denen Windows benutzt wird. (Der wichtigste Grund ist wahrscheinlich, dass Windows bei den meisten PCs mitgeliefert wird.)

Wie alles hat Windows aber nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile, die teilweise auch durch die Vorteile bedingt werden. Windows gilt weder als besonders stabil noch als besonders sicher. Zum einen haben Stabilität und Sicherheit lange Zeit keine hohe Priorität für Microsoft gehabt und es werden manchmal auch gröbere Fehler beim Design gemacht. Andererseits ist es nur logisch, dass es schwierig ist ein System zu entwickeln, das stabil mit unzähliger Hardware und Software zusammenarbeiten soll. Außerdem konzentrieren Angriffe auf Computer (Viren, Trojaner, …) wegen seines hohen Marktanteils (ca. 90%) meist auf Windows.

Wenn Sicherheit und Stablität die wichtigsten Kriterien sind, man seine Software selbst entwickelt, feste Hardware hat die sich in absehbarer Zeit nicht stark verändert und einen Computer nur für eine Aufgabe einsetzen will, die sich auch nicht ändert, dann würde ich nicht unbedingt Windows empfehlen.

Daher konnte ich es nicht glauben als ich gelesen habe, dass die britische Marine seit Dezember ihre Atom-U-Boote mit Windows betreibt. Sie nennen das Windows for Submarines™. Nach der Meldung hat man sich natürlich erstmal lustig gemacht, z.B:

– Was haben Windows und ein U-Boot gemeinsam?

– Wenn man ein Fenster öffnet fangen die Probleme an!

Eigentlich ist es aber nicht besonders lustig, wenn in so einem U-Boot, das jede Menge Atomraketen an Bord hat ein „schwerer Ausnahmefehler“ auftritt.

Aber da male ich wohl mal wieder den Teufel an die Wand. In den ersten zwei Monaten gab es nur eine Virusinfektion und einen kleinen Zusammenstoß mit einem anderen U-Boot. Da lohnt es sich richtig, dass der Einsatz von Windows 0,1 Prozent der Kosten einsparen soll und außerdem gibt man dem U-Boot-Computersystem auch „fast nie“ autonome Kontrolle über die Atomraketen. Na dann.


Die aktuelle Kamera ist zurück

11. Februar, 2009

Endlich gibt es mal objektive Berichterstattung.